Wenn ich es nicht aufschreibe, ist es weg.

Familiengeschichten - Lesung & Gespräch
"Wenn ich es nicht aufschreibe, ist es weg" sagte sich Dorothea Neukirchen, dachte an ihre Enkel und notierte die ihr bekannten Familienfakten und Anekdoten.
Sie kramte in alten Kisten, band Familienfilme per QR-Code ein und scannte die besten Fotos und Fundstücke, welche die Historie lebendig werden ließen.
Obwohl ihre Familie keine besondere ist, weder berühmt noch berüchtigt, sondern normaler Mittelstand, ergab sich doch ein weites Spektrum. Die frühe Chemiestudentin, die unter Hitler zwangsweise zur Hausfrau mutierte. Diejenigen, die Witze über die Nazis machten, und gleichzeitig vom Regime profitierten. Und, wie in fast jeder Familie gab es Fehlgeburten, Ungerechtes, Erbzwist, Gerüchte über die unverheiratete Tante…
So entstand ein Buch, das eigentlich nur für die Familie bestimmt war.
Aber dann war das Interesse an der sich im Privaten spiegelnden Historie so groß, dass Dorothea Neukirchen sich entschloss, Teile öffentlich vorzulesen, und im Gespräch dazu zu animieren, sich auf ähnliche Weise der eigenen Familienhistorie zuzuwenden.
Dazu gibt sie an dem Abend verschiedene Tipps. 

Kurzvita:
Dorothea Neukirchen begann als Schauspielerin, war TV-Moderatorin und Filmregisseurin. Als Autorin verfasste sie Drehbücher, bevor sie sich der Prosa zuwandte. Seit 2012 wohnt sie am Bodensee, schreibt Romane und Kurzgeschichten. Dafür erhielt sie drei literarische Preise. Ihre Bücher (außer den Familiengeschichten, die sind privat) kann man über Buchhandlungen, Internetplattformen und ihre Webseite bestellen. www.dorothea-neukirchen.de

Eintritt: 10 €
Anmeldung unter: mail@dorothea-neukirchen.de
Mittwoch, 21. Januar, 18:30 Uhr
Ulrich5, Ulrichstraße 5